Die Angstspirale: Warum Vermeidung teurer ist als der Fehler
Wer Angst hat zu scheitern, meidet Risiko. Das klingt vernünftig, führt aber häufig zu genau den Ergebnissen, die eigentlich verhindert werden sollten: unfertige Entscheidungen, verzögerte Projekte, Rückzug aus Verantwortung. Organisationspsychologische Studien beschreiben diesen Mechanismus als Vermeidungsspirale.
Die Angst selbst bindet kognitive Ressourcen, die für Problemlösung fehlen. Statt sich auf die Aufgabe zu konzentrieren, überwacht ein Teil der Aufmerksamkeit ständig mögliche Bedrohungen. Das kostet Leistungsfähigkeit, lange bevor überhaupt etwas schiefgeht.
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